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NSC-2015 - Die App, die den Leaf alleine parken und (voraussichtlich) laden lässt

Ab 2015 will Nissan sein Elektroauto "Leaf" technisch so ausstatten, dass der Nutzer es via Smartphone selbstständig einparken lassen kann. Der Prototyp der zugehörigen App für's Handy, die Nissan auf der japanischen Elektronikmesse CEATEC vorführte ist vielversprechend: Auf dem Tocuscreen kann der Autobesitzer den Parkvorgang steuern und überwachen. Über sein Handydisplay kann er das Auto auch wieder anfordern. Die Vorteile des so genannten "Remote Parkings", das Valeo bereits 2011 auf der IAA zeigte, liegen auf der Hand: Komfort für den Nutzer, kleinere benötigte Parkflächen und weniger Einparkunfälle. Erst mit automatischem (induktivem) Laden ist das automatische Einparken sinnvoll, denn: Erst mit einem kabellosen Elektrofahrzeug funktioniert das fahrerlose Einparken tatsächlich vollautomatisch. Bis zur Markteinführung des selbsteinparkenden Autos 2015 sind voraussichtlich auch die Gesetze so weit, dass Autos ohne Insassen einparken dürfen: In Japan und zwei US-Staaten ist fahrerloses Fahren bereits erlaubt, in manchen Staaten mit Einschränkungen: In Europa gibt es zur Marktdurchdringung lediglich ein Hindernis: Eine gesetzliche Novellierung der Wiener Straßenverkehrskonvention. Dieser internationale Vertrag stammt aus dem Jahr 1968 und besagt, dass der Fahrer den Wagen «dauernd und unter allen Umständen zu kontrollieren» hat.
(vgl. Begleitforschung kabelloses Laden).

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