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eNterop-Projekt abgeschlossen - Kommunikationsstandard entwickelt

02.12.14

Siemens hat als Konsortialführer im Projekt eNterop seit Januar 2013 an einer einheitlichen Schnittstelle für kabellose und kabelgebundene Ladestationen getüftelt. Morgen werden die Ergebnisse des Projektes im Siemens-Forum Berlin präsentiert. eNterop hatte ein Finanzvolumen von rund 4,6 Mio Euro, das zur einen Hälfte vom Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie (BMWi) finanziert wurde und zur anderen Hälfte von den Projektpartnern Continental, Fraunhofer, TU Dortmund, BMW, VW, Daimler, RWE und Siemens.

Morgen wird also der neue Kommunikations-Standard ISO/IEC 15118 (V2G CI) zur Netzintegration von Elektrofahrzeugen in das Smart Grid vorgrestellt. Dieser gilt als entscheidender Schlüsselfaktor für die Interoperabilität von Elektrofahrzeugen und zukünftigen Ladeinfrastrukturen. Diese Kommunikation könnte in Zukunft auch für die „nicht sicherheitsrelevante“ Kommunikation beim induktiven Laden verwendet werden. Den Projektpartnern ist es außerdem gelungen, ein Testsystem zu entwickeln, mit dessen Hilfe jeder Hersteller überprüfen kann, ob seine realisierten Systeme dem Kommunikationsstandard ISO/IEC 15118 für AC- und DC-Laden entsprechen. Zusätzlich zum Testsystem wurde im Rahmen des Projekts eine frei zugängliche Referenzimplementierung des Standards ISO/IEC 15118 bereitgestellt, um z.B. die Entwicklung von Fahrzeug- und Ladeinfrastruktur-Komponenten voranzutreiben.


Aufbau und Konzept des eNterop Testsystems (Grafik: eNterop-Konsortium)

Zur Originalquelle (eNterop, abgerufen am 2.12.2014)