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Anschaffungskosten von Stromtankstellen für Elektroautos im Vergleich - Hohes Kostensenkungspotential bei induktiven Ladepunkten noch nicht ausgeschöpft

Ladestationen für Elektrofahrzeuge sind heute noch relativ kostspielig. Bosch bietet seit Juni 2013 die erste Lösung für kabelloses Laden zuhause ("Plugless L2") zum Preis von umgerechnet 2.500 Euro in den USA an. Qualcomm Halo hat zusammen mit Chargemaster angekündigt, einen Marktpreis von 880 Euro bei kabellosen Heimladestationen erreichen zu wollen. Bei den induktiven Ladesystemen sind große Kostensenkungspotentiale zu erwarten, sobald Massenfertigung und Standardisierung eingesetzt haben. Auch langfristig haben unsichtbare, kabellose Ladeinstallationen Kostenvorteile, da sie kaum Kosten für Wartung und Instandhaltung verursachen.

Bei den Ladestationen für Zuhause bietet Bosch mit umgerechnet rund 350 Euro die billigste kabelgebundene Ladestation an, bei öffentlichen Kabelladestationen sind Lösungen wie die von Langmatz und Ubitricity im Vorteil, die die Kabel-Infrastruktur der Straßenbeleuchtungen ausnutzen. Ubitricity will demnächst ein Ladesystem für 300 bis 400 Euro anbieten, hat erste Prototypen im Einsatz. Qualcomm Halo schätzt, dass erste Kabellosladen-Systeme für öffentliche Parkplätze 3.700 Euro kosten werden.


Vergleich aktueller Marktpreise für Elektroauto-Ladegeräte (Grafik: Kiefermedia)